Keine tollen Gewinnsprünge für Hausärzte

Autor: REI

Die Ärzteschaft hat in der Publikumspresse Schlagzeilen mit überdurchschnittlichen Honorarzuwächsen gemacht. Die amtliche Kostenstrukturanalyse zeichnet ein differenzierteres Bild.

 

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, das regelmäßig die Kostenstruktur in Praxen berechnet, erzielte eine allgemeinärztliche Einzelpraxis im Jahr 2007 im Bundesdurchschnitt einen Reinertrag von 110 000 Euro. Was davon nach Abzug von Krankenversicherungsbeiträgen, Altersvorsorge und Einkommensteuer übrig bleibt, muss dem Praxisinhaber und seiner Familie zum Leben reichen. Die 110 000 Euro ergeben sich aus einem gemittelten Umsatz von 234 000 Euro (der zu 81 % mit GKV-Einnahmen erwirtschaftet wird) abzüglich 53 % Praxiskosten. Mit diesem Ergebnis schneiden die hausärztlichen Einzelkämpfer schlechter ab als die anderen vom Statistischen Bundesamt betrachteten Humanmediziner.

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