Keine Vene da? Intraossär spritzen!

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Im Pkw eingeklemmt, Armvenen nicht erreichbar, aber irgendwie müssen sofort Medikamente in den Patienten. Was tun? Scheuen Sie sich nicht, treiben Sie die Nadel durch das Periost!

Entgegen der landläufigen Meinung stammt der intraossäre Zugang nicht etwa aus der Pädiatrie, sondern wurde schon in den 20er-Jahren als Alternative zur Venae sectio beim Erwachsenen eingesetzt. Im Zweiten Weltkrieg kam er bei Tausenden von Soldaten zum Einsatz.

Intraossäre Nadel wieder auf dem Vormarsch

Mit Einführung der Plastikverweilkanülen in den 60er-Jahren geriet die intraossäre Nadel dann ins Hintertreffen. Erst in den letzten drei Jahrzehnten gab es eine Art Renaissance, was sich auch in den Leitlinien des European Resuscitation Councils (ERC) niederschlug.

Durch den Knochen so gut wie durch Venen

Laut ERC gilt nach dem periphervenösen Zugang der Weg durch den Knochen als...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.