Kennen Sie das Dorian-Gray-Syndrom?

Ihr Patient jammert über Tränensäcke, Falten und dünne Haare. Am liebsten würde er gegen alle seine körperlichen Mängel eine Pille schlucken oder sich mit dem Skalpell in Form bringen lassen. Dabei finden Sie sein Aussehen eigentlich ganz normal. Tun Sie Ihren Schützling jetzt nicht einfach als "eitlen Spinner" ab. Vielleicht leidet er ja unter dem so genannten Dorian-Gray-Syndrom und braucht psychiatrische Hilfe.

Jugend und Schönheit haben in unserer Gesellschaft heute enorm hohen Stellenwert. In einer Repräsentativerhebung zeigte sich, dass während der letzten 25 Jahre Menschen immer mehr Wert darauf legten, gut auszusehen, erklärte Privatdozent Dr. Burkhard Brosig, Zentrum für Psychosomatische Medizin der Universität Gießen, im Gespräch mit Medical Tribune. Insbesondere jüngere Männer haben diesbezüglich stark aufgeholt und sind heute fast genauso eitel wie Frauen. Hinzu kommt, dass der gesellschaftliche Druck, das Aussehen zu optimieren, heute größer denn je ist. So spielt z.B. auch bei Einstellungsgesprächen zunehmend die äußere Erscheinung eine wichtige Rolle.

Steckt schon ein Wahn dahinter?

Kein...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.