Kleben statt infundieren

Droht eine Frühgeburt, werden immer noch vorwiegend Betamimetika gegeben. Doch für die Tokolyse sind Nitrat-Pflaster ebenso effizient - und sie haben weniger Nebenwirkungen.

Das hat jetzt eine prospektive, randomisierte Studie bestätigt, die gemeinsam von Ärzten der Universitäts-Frauenklinik Jena und der Frauenklinik am Waldklinikum Gera durchgeführt wurde. Teilgenommen haben 50 Frauen, bei denen zwischen der 27. und 35. Gestationswoche eine Frühgeburt drohte.

Behandelt wurden die Schwangeren entweder mit einem Betamimetikum (Fenoterol i.v.) oder einem Nitroglyzerin-Pflaster. Mäßiggradige bis schwere Nebenwirkungen hatten zwei von drei mit Betamimetika behandelte Frauen. Dazu gehörten etwa Palpitationen, Tremor, Ruhelosigkeit und Schweißausbrüche. Die Frauen, die das Nitratpflaster bekamen, litten lediglich unter Kopfschmerzen. Diese waren aber unter...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.