Kleine Ausstiege sind groß in Mode

Gesundheitspolitik Autor: Jost Küpper

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Ein Remake des bayerischen Ausstiegs-Versuchs ist nicht in Sicht. Unterhalb dieses Konflikts gibt’s subtilere Methoden der Auseinandersetzung. Aktionen zu Streikrecht, Kostenerstattung oder Abgabe des Sicherstellungsauftrags sind de facto kleine Ausstiegsprojekte.

Der baden-württembergische Medi-Vize Ekkehard Ruebsam-Simon sagt: „Das gefühlte Risiko beim Systemausstieg ist ungleich höher als bei einer Streikaktion. Hier steht nicht die Existenz auf dem Spiel.“ Deshalb hält er „nach dem Debakel des versuchten Systemausstiegs“ jetzt eine „Rückeroberung des Streikrechts“ für zwingend notwendig.

Geht einem „gefühlten Grundrecht“ auf Streik nach: Dr. Werner Baumgärtner, Medi.KVB-Vorstand Dr. Ilka Enger will eine „Systemkorrektur ohne Kollateralschaden“. Sieht Vorteile bei der Ärztekammer: Martin Grauduszus von der Freien Ärzteschaft.


Dies ist offizielle Medi-Politik auf mittel- oder langfristige Sicht. Der Übervater des Ärztebundes, Dr. Werner...

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