Kliniker träumen von Kassenzulassung

Autor: REI

Die Integrierte Versorgung nach § 140a ff. SGB V war eine Totgeburt. Die Bundesregierung ist wild entschlossen, jetzt den Weg für sektorübergreifende Versorgungsformen freizuschlagen. Die Krankenhausträger sehen ihre Stunde kommen. Aber auch Klinikärzte scharren mit den Hufen. Sie wollen - quasi als integrationsermächtigte Ärzte - in der Klinik ambulant behandeln und dafür extra kassieren.

"Integration funktioniert dort, wo Heilige wirken", beschrieb Rudolf Henke, Vorstandsvize des Marburger Bundes (mb), den Status quo auf dem Kölner mb-Symposium "Integration von ambulanter und stationärer Versorgung". Wenn die Verzahnung ambulant/stationär gelingt, liegt dies an den Taten Einzelner. Doch grundsätzlich sind die Strukturen und Anreize hinderlich. Lokale Projekte wie in Herdecke (von KV, Gemeinschaftskrankenhaus und VdAK) oder Lübeck (von KV, Marienkrankenhaus und BKK Dräger & Hanse) können nicht darüber hinwegtäuschen: Die seit Jahrzehnten beschworene Überwindung der Sektorengrenzen ist nicht wesentlich vorangekommen.

Das gibt auch das Bundesgesundheitsministerium (BMGS)...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.