Knopf im Ohr ist lauter als ein Düsenjet?

Autor: Eric Hofstiepel

Maike hat zum Geburtstag ihren gewünschten MP3-Player bekommen und ist für den Rest des Tages nicht mehr ansprechbar. Was ihre Eltern nicht wissen: Maike hat das Gerät so laut gedreht, dass sie einen vor dem Haus landenden Jumbojet nicht mehr hören könnte. Ihr Gehör wird ihr das aber nicht danken.

Ärzte und Gesundheitsexperten warnen seit Aufkommen des Walkmans in den achtziger Jahren vor dieser Art des übertriebenen musikalischen Freizeitlärms. Das die Warnungen berechtigt sind, kann man an der Zunahme von lärmbedingten Hörschäden von Kindern und Jugendlichen ablesen.

Bald jeder zehnte Jugendliche mit Hörgerät

Nach zehn Jahren Musikbeschallung mit den zurzeit üblichen Hörgewohnheiten von Jugendlichen muss man mit einer Quote von zehn bis 20 Prozent junger Menschen rechnen, die einen irreversiblen Hörschaden haben werden, stellte das „Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit“ im Auftrag des Bundesgesundheitsministerium fest. „Wenn nicht gegengesteuert wird, braucht in einigen Jahren jeder...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.