Können Kranke ihre Laborwerte deuten?

Gesundheitspolitik Autor: Anke Thomas

Wenn z.B. Laborwerte auffällig sind, werden Patienten in Deutschland von ihrem Arzt über die Ergebnisse informiert, der auch erklärt, ob und welche Maßnahmen zu treffen sind. In anderen Ländern erhalten Patienten zunehmend direkten Zugriff auf ihre Werte, ohne dass ein Arzt für Erläuterungen zur Verfügung steht. Ist das sinnvoll?

Vor allem Patienten mit chronischen Erkrankungen profitieren davon, wenn sie ihre Werte von einer Arztpraxis oder einer Klinik abrufen können, ist Dr. Maurice O’Kane, Pathologe im Altnagelvin-Krankenhaus, Londonderry, überzeugt.

Außerdem verbessert das zeitnahe Zurverfügungstellen der Daten das Arzt-Patienten-Verhältnis und die Zufriedenheit mit der medizinischen Betreuung insgesamt, meint Danielle Freedman, Pathologin am englischen Universitäts-Hospital Luton.

Mehrheit zeigt sich zufrieden und dankbar über Daten

Der Einwand, dass Patienten die Daten fehlinterpretieren und unnötige Ängste entstehen könnten, die den Beratungsbedarf weiter ankurbeln, ist nicht gänzlich vom Tisch zu...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.