Körperliches Training verbessert Lebensqualität

Auch bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz („Herzschwäche“, HI) des höchsten Schweregrades ist regelmäßiges, angepasstes körperliches Ausdauertraining sicher durchführbar und führt kurzfristig zu positiven Effekten hinsichtlich körperlicher Leistungsfähigkeit und Blutdruck, Herzfrequenz und Herz-Minuten-Volumen. Diese Veränderungen können bei Fortsetzung der Trainingsintervention über einen Zeitraum von 12 Monaten aufrechterhalten werden, berichtet Dr. Robert Höllriegel (Leipzig) auf der 75. Jahrestagung der DGK in Mannheim.

 

37 Patienten wurden einer 12-monatigen Trainingsintervention (1x20-30 Minuten pro Tag Fahrradergometer-Training bei 50-60 Prozent der maximalen körperlichen Leistungsfähigkeit) oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeordnet. Bei den Patienten der Trainingsgruppe konnte die kardiopulmonale Leistungsfähigkeit, gemessen als maximale Sauerstoffaufnahme, um 16 Prozent nach 3 Monaten, um 24 Prozent nach 6 Monaten sowie um 27 Prozent nach 12 Monaten gesteigert werden. Echokardiographisch zeigte sich bei den Patienten der Trainingsgruppe über den Studienzeitraum eine konstante Zunahme der linksventrikulären Auswurffraktion. In der Kontrollgruppe blieben alle genannten Parameter nahezu unverändert.

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