Kognitive Defizite bei jedem zweiten Lungenkrebspatienten

Autor: Dr. Katharina Arnheim

Neuronale Autoantikörper als Ursache für kognitive Defizite vermutet. © fotolia/Photographee.eu

Eine aktuelle Studie deutet darauf hin, dass bei jedem zweiten Lungenkrebspatienten neuronale Autoantikörper zu einem kognitiven Defizit beitragen können. Dies bietet gleichzeitig einen Ansatzpunkt für die Therapie.

Kognitive Defizite bei Krebserkrankungen wurden mittlerweile als relevantes Symptom erkannt, das einen beachtlichen Anteil von Patienten betrifft: So leiden zwischen 15 und 25 % der Betroffenen an behandlungsbedingten Einschränkungen der kognitiven Funktion, berichtete Professor Dr. Carsten Finke von der Klinik für Neurologie der Charité in Berlin.

Bisher keine systematischen Analysen beim Lungenkrebs

Die Strahlentherapie beispielsweise kann zu einem passageren, aber auch einem persistierenden kognitiven Defizit mit Entwicklung einer Leuk­enzephalopathie und Hirnatrophie führen. Bei Zytostatika, die üblicherweise nicht in relevanter Konzentration in das Zentrale Nervensystem...

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