Kollegen, hört auf zu jammern!

Autor: AT

"Wahrnehmungsstörungen" attestierte Hausärztin Erni Balluff denjenigen Kollegen, die sich mit Streiks, Boykotts oder Demonstrationen gegen die gesundheitspolitischen Einsparungen wehren. Zumindest wurde die Hausärztin so im "Stern" zitiert. Auf die MT-Nachfrage, ob die Aussagen im Stern-Beitrag korrekt sind, meint die 58-Jährige nur: So hätte ich das niemals rausgegeben. Die Gelegenheit, zum Thema Stellung zu nehmen, wollte die genervte Hausärztin nicht wahrnehmen.

"Nein, ich will nichts mehr dazu sagen, es ist schon genug geschrieben worden", legte Erni Balluff den Telefonhörer kurzerhand auf. Schade, denn schließlich wird in dem Beitrag ganz schön dick aufgetragen: Für eine 40-Stunden-Woche bleiben der Ärztin im Jahr 87 000 Euro Gewinn vor Steuern, was einem Monatsgehalt von 7250 Euro brutto entspricht. Zum Beweis legte Balluff, die auch Mitglied im Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte (VDÄÄ) ist, dem Stern ihre Steuererklärung 2001 vor, die auch abgedruckt wurde.

Hohes Einkommen auch ohne IGeL

Dann folgen Beschreibungen, die unterstreichen, dass Frau Balluff dieses Einkommen erwirtschaftet, obwohl sie keine IGeL-Leistungen anbietet ("Die...

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