Kollegen per Anwalt zur Räson gerufen

Autor: kol

Der Impfstreit in der Hauptstadt hat ein Ende gefunden. Letzte Woche einigten sich KV und Ersatzkassen auf einen Kompromiss. Was an Streitmasse bleibt, sind Unterlassungserklärungen, die ein Arzt an all jene Kollegen schicken ließ, die zuvor Einzelverträge mit den Kassen abgeschlossen hatten.

Die anwaltlichen Schreiben an "mindestens 250 Vertragsärzte" wurden von Allgemeinmediziner Dr. Wolfgang Kreischer in Auftrag gegeben. Dr. Kreischer ist berufspolitisch im Vorstand der KV, als Vizechef im Hausärzteverband Berlin-Brandenburg (BDA) sowie als Vorstandsmitglied im Medi-Verbund Berlin aktiv. Er kritisiert die Verletzung des Wettbewerbsrechts und den Verstoß gegen die Berufsordnung. So sei u.a. in den unterzeichneten Einzelverträgen der von der GOÄ vorgesehene einfache Gebührensatz von 9,32 € unterschritten worden, heißt es im Schreiben des Anwalts. Von einem Vorsprung gegenüber anderen Kassenärzten und von "Berufsstandsvergessenheit" ist darin die Rede.

Kollegen sollen Dumping-...

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