Kolorektalkarzinom: Chemotherapie wird von Checkpoint-Blockade abgelöst

Autor: Dr. Katharina Arnheim

 Der Checkpoint-Inhibitor besaß auch ein günstigeres Sicherheitsprofil. Der Checkpoint-Inhibitor besaß auch ein günstigeres Sicherheitsprofil. © Kateryna_Kon – stock.adobe.com

Beim Großteil aller metastasierten Kolorektalkarzino­me ist die Checkpoint-Blockade bisher nicht effektiv. Außer bei hoher Mikrosatelliten-Instabilität: In diesem Fall könnte die Erstlinie mit Pembrolizumab das progressionsfreie Überleben verdoppeln.

Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (mCRC) und hoher Mikrosatelliten-Instabilität (MSI-H) stellen mit 5 % nur einen kleinen Teil aller Dickdarmkrebsfälle dar, erinnerte Professor Dr. Thierry André, Hôpital Saint Antoine, Paris. Diese sind durch eine Vielzahl von Mutationen im Tumor und ein schlechtes Überleben charakterisiert. Auch sprechen sie wenig auf die konventionelle Chemo an, sodass alternative Strategien benötigt werden.

Als Prädiktoren für den klinischen Nutzen der Immuncheckpointblockade wurden inzwischen der MSI-H-Status und eine defiziente Mismatch-Reparatur (dMMR) identifiziert. In der Phase-3-Studie KEYNOTE-177 wurde Pembrolizumab jetzt erstmals mit einer Standa...

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