Kompressionstherapie – Strumpf ist Trumpf

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Bei Krampfadern gilt: Je kräftiger das Bein, desto kräftiger muss der Strumpf sein. © iStock/benjaminec

Kompressionsstrumpf strikt nach Diagnose verordnen – die Zeiten sind vorbei. Heute orientiert man sich vor allem an den individuellen Eigenschaften und Symptomen des Patienten, einschließlich der Compliance.

Die Kompressionstherapie hat inzwischen eine Vielzahl von Indikationen – sie reichen vom Ulcus cruris bis zum habituellen Ödem. Neben den bekannten mechanischen Effekten bremst die Kompression auch die Entzündung in der Venenwand, so Professor Dr. Stefanie­ Reich-­Schupke­ vom Venenzentrum der Kliniken der Ruhr-Universität Bochum.

In der Behandlung unterscheidet man zwischen zwei Phasen: Die Entstauung erfolgt mit flexiblen Materalien wie gepolsterten Kurzzugverbänden oder adaptiven Bandagen. Strümpfe werden erst angepasst, wenn das Bein die angestrebte Form erreicht hat (Erhaltungsphase). Drei Kenngrößen sind für die Verordnung relevant (s. Kasten). Weiterhin stehen zwei Strickarten zur...

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