Kopf-Hals-Tumore - Von Beginn an interdisziplinäre Konzepte

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann, Foto: thinkstock

Prognose und Lebensqualität der Patienten mit Kopf-Hals-Tumor lässt sich durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessern. Von Anfang an sollte das Therapiekonzept - auch bei den frühen und primär operablen Stadien - interdisziplinär besprochen werden.

Nicht immer haben die primär operablen Patienten von der primären Operation den größten Benefit, erläutert Professor Dr. Andreas Dietz, Leipzig. Bei den Therapieüberlegungen sollte nicht der Organerhalt per se im Vordergrund stehen, sondern der Funktionserhalt, sprich das laryngoösophageal-dysfunktionsfreie Überleben. Die Patienten wollen nach der Behandlung noch sprechen und schlucken können. Außerdem gibt Prof. Dietz zu bedenken, dass Kopf-Hals-Tumoren sehr frühzeitig metastasieren, weshalb das therapeutische Vorgehen sofort in einem interdisziplinären Tumorboard besprochen werden sollte.

Alternativen zur primären Operation sind die organerhaltende simultane Radio-/Chemotherapie (RT/CT),...

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