Koronar-CT fördert nur unnötige Herzkatheter

Verkalkungen der Koronararterien sind Teil der Entwicklung einer koronaren Atherosklerose. Die Elektronenstrahltomographie (EBCT) und in neuerer Zeit die computertomographische Untersuchung der Koronararterien erlauben mit hoher Sensitivität, solche Verkalkungen zu entdecken. Wie bei jeder neuen Methode gibt es auch hier euphorische Befürworter (die Anbieter dieser Leistungen) bis hin zu ablehnenden Kritikern.

Da es sich um eine teure Untersuchung handelt, wurde ein Expertenkonsens über den Stellenwert der EBCT zur Diagnostik und Prognoseabschätzung der koronaren Herzerkrankung erarbeitet (Circulation 2000; 102: 126 - 140). Dieser basiert auf einer Literaturrecherche seit 1988 und auf Untersuchungen großer amerikanischer Versicherungen im Jahr 2000. In dem Konsensuspapier wird betont, dass beim individuellen Patienten sowohl nichtkalzifizierte Plaques als auch lipidbeladene vulnerable Plaques unabhängig vom Kalknachweis im EBCT vorliegen können. Ein hoher Kalziumscore steigert zwar die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens einer vulnerablen Plaque, vermag jedoch eine spezifische vulnerable Läsion...

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