Krankenhäuser sollten Hausärzte für poststationäre Behandlung vergüten

Gesundheitspolitik Autor: Anke Thomas

Nach stationären Op.s übernehmen Hausärzte oft die Nachbehandlung bei Patienten. Dabei ermöglicht es der § 115a SGB V, dass Krankenhäuser Niedergelassene mit der Nachsorge gegen Vergütung beauftragen.

Vielen Ärzten ist der § 115a nicht bekannt, sagt Allgemeinmediziner 
Johannes Dietmar Glaser, Vorstandsmitglied Medi Baden-Württemberg. Dabei kämpfen im Südwesten Mediverbund, die KV sowie der Hausärzteverband seit geraumer Zeit darum, mit den Krankenhausgesellschaften Verträge zur ambulanten nachstationären Behandlung abzuschließen.

Nachsorge nach einer Op. ist 
in Fallpauschalen enthalten

Die Blockadehaltung auf Kranken­hausseite ist insofern nachvollziehbar, als dass Kliniken für die ambulante Nachsorge Geld an die Ärzte bezahlen müssen. Dennoch: Vor- und Nachsorgeleistungen sind in den DRG-Fallpauschalen enthalten, sagt Kollege Glaser. Wenn Haus­ärzte diese Leistungen auf GKV-Kosten...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.