Krebskranke zu Sex-Wünschen ermutigen

Autor: Dr. Carola Gessner

Sex steht bei Krebskranken weit unten auf der Liste. Vernachlässigte Sexualität schmälert nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Beziehung.

Der Hader mit dem verletzten Körper, Sorge um Kinder und Existenz sowie die Angst vor dem Sterben besetzen die Gedanken von krebskranken Menschen meist ganz und gar. Jegliches sexuelle Verlangen scheint ausgelöscht, ehemals glückliche Paare landen in einem Teufelskreis von Verunsicherung.

Schwer Kranke ziehen sich oft zurück

So hat zum Beispiel eine Patientin nach Behandlung eines Mammakarzinoms oft massive Probleme mit ihrer weiblichen Identität, kein Verlangen oder gar regelrechte Angst vor einer sexuellen Begegnung. Damit es gar nicht soweit kommt, lehnt sie jede Zärtlichkeit ab, vermeidet körperlichen Kontakt komplett. Das kränkt den Partner, der zieht sich zurück, was sie wiederum als...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.