Krebstherapie fördert Autoimmunreaktionen gegen Bronchialgewebe

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Mancher Patient klagt 
über Brustbeklemmung, Dyspnoe, Husten, 
manchmal Fieber oder 
asthmaähnliche Symptome. © iStock/KatarzynaBialasiewicz

Eine pulmonale Toxizität war bislang kaum ein Thema bei onkologischen Behandlungen. Mit dem zunehmenden Einsatz von Krebsimmuntherapien muss man nun aber vermehrt ein Auge auf die Lunge richten.

Die Immuntherapie hat sich aufgrund deutlicher Verbesserungen bei Überlebenszeit und Lebensqualität innerhalb weniger Jahre zu einem wichtigen Therapieprinzip in der Onkologie etabliert. Bei Malignomen von Lunge, Niere und Schilddrüse sowie beim Melanom und Merkelzellkarzinom gehört sie schon heute mit zum Standardregime, schreiben Dr. Sawsan Rashdan von der Division of Hematology-Oncology der Universität Texas in Dallas und Kollegen.

Autoimmunreaktionen in Haut und Darm sind möglich

Eine wichtige Medikamentengruppe sind die Immuncheckpoint-Inhibitoren. Sie besetzen immunmodulierende Rezeptoren auf T-Lymphozyten und anderen Effektorzellen. Dadurch aktivieren sie die körpereigene Abwehr...

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