Krebszellen zum Selbstmord treiben

Autor: Dr. Anka Stegmeier-Petroianu

Einer Apoptose, dem programmierten Zelltod, sollten gerade Krebszellen nicht entgehen. Das von Epithelzellen gebildete Endothelin-1-Peptid (ET-1) verhindert aber die Apoptose in Prostatakrebszellen. Zudem wirkt ET-1 als Mitogen, erläuterte Professor Freddie C. Hamdy, Universität Sheffield, die Rolle des Endothelins beim Prostatakarzinom. Anlass war ein Symposium der Firma Abbott beim XVIII. Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Urologie.

Atrasentan, ein selektiver, oraler Endothelin-Rezeptorantagonist, bietet einen neuen Therapieansatz beim hormonrefraktären Prostatakarzinom. Es soll die Tumorzellproliferation hemmen und die Apoptose ermöglichen, so Professor Hamdy. Eine besondere Rolle spielt die Blockade der Endothelin-Achse bei Skelettmetastasen, die bei 85% der Patienten mit Prostata-Ca in fortgeschrittenem Stadium auftreten: Endothelin-1 hat eine nozizeptive Wirkung und wird direkt mit dem Schmerz bei Knochenmetastasen in Zusammenhang gebracht.

In wieweit die klinische Progression der Erkrankung durch Atrasentan aufgehalten werden kann, müssen laufende Studien klären: Im Gegensatz zu den Ergebnissen einer im Vorjahr...

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