Kulturkampf ums Gesundheitszentrum

Autor: khb

Für den sächsischen NAV-Virchow-Bund-Vorsitzenden Dr. Lothar Markus sind ambulante Gesundheitszentren "Zwangsanstalten" und Grabsteine der Freiberuflichkeit. Dort angestellte

 

Ärzte und Träger der Einrichtungen sehen darin dagegen eine attraktive Alternative

 

zur Niederlassung und warnen

 

vor "hysterischen Horrorvisionen".

Auslöser des Kulturkampfs um die Überbleibsel der DDR-Polikliniken war ein MT-Bericht über den Allgemeinmediziner Michael Oeser, ein "Wessi", der sich als Angestellter im ASB-Gesundheitszentrum Lauchhammer (Brandenburg) pudelwohl fühlt, die guten Arbeitsbedingungen lobt und wirtschaftlich "mit jedem niedergelassenen Kollegen" mithalten kann (Nr. 18/2003). Dr. Markus, "Ossi" mit 15-jähriger Erfahrung in einer großen DDR-Poliklinik und heute Vorsitzender des NAV in Sachsen, findet diesen MT-Beitrag nicht überzeugend und mahnt: "Die Existenz der freiberuflichen Praxen steht zur Disposition, und Staat und die Kassen haben diesen den Kampf angesagt. Es kommt jetzt auf die niedergelassenen Ärzte...

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