Kunst macht träge Verdauung wieder flott

Autor: AFP

Bei Verstopfung oder Bluthochdruck empfehlen schwedische Fachleute eine wohl dosierte Portion Kunst. Regelmäßig Kunstwerke zu betrachten und dann darüber zu diskutieren wirkt sich einer Studie zufolge eindeutig positiv auf die Gesundheit aus, wie die schwedische Wissenschaftlerin Britt-Maj Wikström am 14.10. unter Berufung auf eine von ihr geleitete Untersuchung berichtete.

Sie habe 20 Frauen im Alter von rund 80 Jahren über vier Monate hinweg einmal wöchentlich zu Kunstbetrachtungen und -diskussionen zusammengerufen. Die Gesundheit der alten Damen habe sich im Verlauf des Experiments deutlich verbessert, berichtete Wikström. "Ihre Lebenseinstellung wurde positiver, kreativer, ihr Blutdruck ging in die richtige Richtung, und sie nahmen weniger Abführmittel." Bei einer Vergleichsgruppe von 20 Seniorinnen, die nur über ihre Hobbies diskutierten, blieb dieser Effekt aus. "Der Unterschied zwischen den Gruppen ist wirklich beträchtlich", sagte Wikström.

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.