KV und Medi loben Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg

Gesundheitspolitik Autor: Jost Küpper

Die erste grün-rote Koalition der Republik hat in Baden-Württemberg ihr Polit-Portfolio präsentiert. Der Koalitionsvertrag, 88 Seiten dick, widmet sich immerhin auf fünf Blättern dem Thema Gesundheit. Die Reaktion der Ärzte-Strategen im Ländle ist ein schönes Beispiel für taktischen Positivismus.

An sich müssten Medi & Co. in  Baden-Württemberg sauer sein. Sie halten ihr Konzept der Selektivverträge nach §§ 73b und 73c SGB V als Ergänzung zum Kollektivvertrag für ein bundesweites Leuchtturmprojekt. Die avisierte Landesregierung um Winfried Kretschmann (Grüne) und Nils Schmid (SPD) will – so ihr politischer Ehe-Kontrakt – auch „eine Vorreiterrolle in der Entwicklung medizinischer Versorgungsstrukturen“ spielen. Für das Thema Selektivverträge haben die Politiker aber nicht einmal einen Halbsatz übrig.


Das muss solche Feuerköpfe wie den Chef der KV Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Norbert Metke, mächtig wurmen. Der Orthopäde aus Stuttgart weiß aber auch, dass es kontraproduktiv wäre,...

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