KV-Vorstand steht wieder ohne Hausarzt da

Autor: REI

Weil er die In­teressen der Hausärzte nicht angemessen im KV-Vorstand durchsetzen konnte, ist der bayerische KV-Vize Dr. Werner Sitter von seinem hauptamtlichen Posten zurückgetreten. Für den Bayerischen Hausärzteverband ist dies ein weiteres Signal an die kommende Bundesregierung, gesetzlich den Weg für eine separate Hausarzt-KV frei zu machen.

Nach neun Monaten KV-Vorstandstätigkeit sah Dr. Sitter am 26. Oktober seinen „Versuch, die Geschicke der bayerischen Vertragsärzte und Psychotherapeuten unter einem gemeinsamen KV-Dach zu lenken, als gescheitert an“. Dreimal hatte er beantragt, in der Geschäftsordnung die Aufgabenverteilung im KV-Vorstand zu ändern. Er forderte, ihm als hausärztlichen Vorstandsmitglied „die Entscheidungsbefugnis über die hausärztlichen Belange in allen Ressorts (zu) übertragen“, um die Interessen der Hausärzte angemessen vertreten zu können.

Facharztvertreter haben im Vorstand die Mehrheit

Doch der KV-Chef, Internist Dr. Axel Munte, und der 2. KV-Vize, Psychotherapeut Rudi Bittner, blockten ab: Dr. Sitters...

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