KVen lehnen Zwang zum Aufkauf von Praxen ab

Gesundheitspolitik Autor: Michael Reischmann

Fotolia/Robert Kneschke

Trotz "Landärztegesetz", Niederlassungsförderprogrammen oder der neuen Bedarfsplanung hat sich die "regionale Fehlverteilung" von Vertragsärzten nicht wesentlich geändert. Der Sachverständigenrat rät der Politik zu drastischeren Maßnahmen.

Sicherstellungszuschläge, Investionskostenzuschüsse und Umsatzgarantien der KVen spielen bei der Abwehr einer (drohenden) Unterversorgung faktisch "nur eine sehr geringe Rolle", stellt der  Sachverständigenrat (SVR) zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen fest.

Auch Eigeneinrichtungen der KVen sind selten, sie beschränken sich meist auf Notfallpraxen. Immerhin haben Nebenbetriebsstätten von Ärzten größere Bedeutung erlangt.

Der Rat neigt zu stärkeren Anreizen als bisher. Eine Idee: ein Honorarzuschlag von bis zu 50 % auf alle in einer unterversorgten Region erbrachten Grundleistungen in der hausärztlichen, der allgemeinen fachärztlichen sowie der kinder- und...

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