KVen ringen um die Datenhoheit

Autor: REI

Disease-Management-Programme wird es erst nach der Wahl - und nur mit einer geänderten Rechtsverordnung geben, ist KBV-Vorstandsmitglied Dr. Werner Baumgärtner überzeugt. Die KVen verhandeln zwar mit den Kassen über DMP für Diabetiker und Brustkrebspatientinnen - aber mit gebremstem Elan. Für den Datenhunger der Kassen und ihre Einbindung ins Fallmanagement lässt sich nach Dr. Baumgärtners Ansicht bei den Ärzten keine Mehrheit finden.

Der nordwürttembergische KV-Chef, dessen Medi-Verbund schon früh eigene DMP-Entwürfe präsentiert hatte, sieht bei den momentanen Vorgaben durch Ulla Schmidts Rechtsverordnung keine Chance, dass demnächst ein regional ausgehandeltes DMP vom Bundesaufsichtsamt zugelassen wird bzw. flächendeckend umgesetzt werden kann. Selbst wenn es einem Arzt gelänge, bei jeder Dokumentation die 100 bzw. 50 Fragen (Diabetes/Brustkrebs) EDV-gestützt innerhalb von zehn Minuten zu beantworten, so Dr. Baumgärtner bei einem Pressegespräch in Stuttgart, koste dies insgesamt zu viel Zeit. Neben der automatischen Übernahme von Basisdaten dürfen es nach seiner Ansicht höchstens zehn Fragen sein, die der Arzt jeweils...

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