Leben gerettet, Bart verknotet

Autor: CG

Nicht nur das Zahnfleisch, auch Bartfollikel können im Rahmen einer Immunsuppression mit Ciclosporin A gelegentlich monströs wuchern. Münchner Hautärzte beschreiben einen besonders außergewöhnlichen Fall.

Wegen Schrumpfnieren beidseits musste sich der jetzt 52-Jährige vor zehn Jahren einer Nierentransplantation unterziehen. Die Immunsuppression erfolgte mit Ciclosporin A und Azathioprin.

Rasierklinge löst das Übel aus

Seit er sich mit einer Rasierklinge verletzt hatte, traten bei dem Mann Papeln und Knoten am Kinn auf, die leicht schmerzten, brannten und spannten. Die Anwendung von Steroidexterna und Kryotherapie blieb ohne Erfolg. Bei Aufnahme in der Klinik fiel - neben dem Hautbefund mit dem derben druckschmerzhaften Knoten am Mundwinkel - eine massive Gingivahyperplasie sowie eine Hypertrichose im Gesicht auf, berichten Dermatologen der Ludwig-Maximilians-Universität in "Aktuelle...

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