Leberkrank in Zeiten von Corona: Risikokonstellationen und Besonderheiten

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Ob Patienten mit chronischen Lebererkrankungen generell eine COVID-19-Risikogruppe darstellen, ist bislang nicht endgültig geklärt. Ob Patienten mit chronischen Lebererkrankungen generell eine COVID-19-Risikogruppe darstellen, ist bislang nicht endgültig geklärt. © iStock/Rasi Bhadramani

Lebererkrankungen führen per se wahrscheinlich nicht zu einem erhöhten SARS-CoV-2-Ansteckungsrisiko oder einem schweren COVID-19-Verlauf. Dennoch gibt es bei Betroffenen Einiges zu beachten.

Ob Patienten mit chronischen Lebererkrankungen generell eine COVID-19-Risikogruppe darstellen, ist bislang nicht endgültig geklärt. Theoretische Überlegungen und erste klinische Erfahrungen geben aber eher Entwarnung: Eine stabile chronische Lebererkrankung scheint demnach für sich genommen kein Risikofaktor zu sein, heißt es in der deutschen Übersetzung des Positionspapiers der European Association for the Study of the Liver (EASL) und der European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID).

Vorsicht ist allerdings in besonderen Konstellationen geboten. So sollte bei Patienten mit Zirrhosebildung und hepatozellulärem Karzinom (HCC) sowie nach Lebertransplantation...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.