Leberzelltherapie bei schwerem Harnstoffzyklusdefekt

Autor: Birgit Maronde, Foto: Cytonet

Leberzellen in die Pfortader spritzen, damit sie die Funktion enzymdefizienter Hepatozyten übernehmen? Ja! In Studien wird die Leberzelltherapie bereits erprobt. Im Visier: Neugeborene mit schwerem Harnstoffzyklusdefekt.

Hepatozyten haben mit Knochenmarkszellen eines gemeinsam: Sie besitzen ein hohes regeneratives Potenzial. Wurde z.B. aufgrund einer Metastase ein Teil der Leber reseziert, füllt sich der Defekt via Proliferation der reifen Leberzellen wieder auf.

Gibt man gesunde Leberzellen in ein Tiermodell mit geschädigter Leber, so wird das Organ vollständig mit den gesunden Zellen durchbaut. Über welche Mechanismen diese Hepatozyten-Aktivitäten letztlich gesteuert werden und überschießendes Wachstum vermieden wird, ist allerdings noch immer unklar, berichtete Dr. Dr. Wolfgang Rüdinger, Arzt für Allgemeinmedizin, Chemiker und Geschäftsführer der Cytonet GmbH & Co. KG in Weinheim.

Tiermodelle ebneten den...

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