Leitlinien Asthma bronchiale - hier zieht der Hausarzt die Strippen

Autor: Birgit Maronde

In der Langzeittherapie von Asthmapatienten nimmt der Hausarzt die Schlüsselposition ein. Es ist an ihm, Fehl-, Unter- und Überversorgung zu vermeiden und alle notwendigen Maßnahmen zu koordinieren. Die aktuelle Nationale Versorgungsleitlinie 2010 hilft ihm dabei.

Anamnese, körperliche Untersuchung, Lungenfunktionstest (Spirometrie): Das ist die Basis jeder Asthmadiagnostik. Konnte eine Atemwegsobstruktion nachgewiesen werden, folgt zunächst ein Reversibilitätstest mit kurz wirkenden Beta-2-Mimetika, um die Diagnose zu bestätigen.

Dabei sollte gemäß der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) das FEV1 um mehr als 15 % (mind. 200 ml) ansteigen. Spricht der Patient nicht auf das „Asthmaspray“ an, lässt man ihn in einer stabilen Phase der Erkrankung mindestens vier Wochen lang zweimal täglich ein Kortikosteroid inhalieren. Wiederum gilt eine Zunahme des FEV1 um mehr als 15 % (mind. 200 ml) als diagnosesicherndes Messergebnis.

Hyperreagibilität gekonnt...

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