Leitlinien erektile Dysfunktion - Update 2010

Autor: Dr. Stefanie Kronenberger Foto:thinkstock

Seit der Einführung der PDE-5-Hemmer hat sich die Therapie der erektilen Dysfunktion grundlegend verändert und verbessert. In einem Update der geltenden Leitlinien von 2006 hat die Europäische Gesellschaft für Urologie (EAU) die aktuellen Studienergebnisse zusammengefasst.

Als erektile Dysfunktion (ED) bezeichnet man die Unfähigkeit des Mannes, eine Erektion aufzubauen und/oder aufrechtzuerhalten, die für befriedigende sexuelle Handlungen nötig wäre. Bei der Deutschen Gesellschaft für Urologie heißt es: Die erektile Dysfunktion beschreibt ein chronisches Krankheitsbild von mindestens sechsmonatiger Dauer, bei dem mindestens 70 % der Versuche, einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, erfolglos sind.

Als Risikofaktoren für die ED gelten die gleichen wie für kardiovaskuläre Erkrankungen, also wenig Bewegung, Adipositas, Rauchen, Hypercholesterinämie und das metabolische Syndrom. Auch nach einer Prostatektomie klagen 25 bis 75 % der Männer über eine ED. ...

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