Libidoverlust - steckt vielleicht eine Depression dahinter?

Autor: Anke Zens

Eine Depression zu erkennen und die Therapie einzuleiten, ist wichtige Aufgabe des Hausarztes. Zwei Fragen erleichtern es, der Krankheit auf die Spur zu kommen.

Bei Patienten mit unspezifischen Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Schlafstörungen, Druckgefühl in der Brust, gastrointestinalen Störungen oder Verlust der Libido sollte der Hausarzt immer zwei Fragen stellen:

1. Haben Sie sich in den vergangenen Monaten niedergeschlagen, deprimiert oder hoffnungslos gefühlt?

2. Haben Sie in den vergangenen Monaten bemerkt, dass Sie wenig Interesse aufbringen konnten oder keine Freude an dem empfinden konnten, was Sie taten?

Verneint der Patient beide Fragen, ist er wahrscheinlich nicht depressiv. Antwortet er aber zweimal mit „Ja“, sollte eine mögliche Depression weiter abgeklärt werden. „Hausärzte müssen lernen diese Fragen zu stellen!“, forderte...

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