Liegt es wirklich am Histamin?

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Schwere Intoxikationen treten beispielsweise nach dem Verzehr von verdorbenem Thunfisch auf. © fotolia/Hannes Keßler

Viele Patienten mit Hautrötungen oder Magen-Darm-Beschwerden behaupten: Histamin ist die Ursache. Für eine objektive Einschätzung fehlt jedoch ein verlässlicher Test. Wie es dennoch gelingt, eine Unverträglichkeit zu bestätigen oder auszuschließen, erklären die Autoren der aktuellen Leitlinie.

Histamin ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten. Leichte Intoxikationen treten bei Aufnahme von mehr als 100 mg auf, schwere bei etwa 1 g z.B. nach dem Verzehr von verdorbenem Thunfisch oder Makrelen. Als Unverträglichkeitsreaktionen imponieren plötzliche Hautrötungen, Juckreiz, Übelkeit und Erbrechen, Diarrhö und abdominelle Schmerzen. Auch kardiovaskuläre und Atemwegssymptome sind möglich, heißt es in der „Leitlinie zum Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin“.

Ursache soll ein gestörter Katabolismus von Hist­amin infolge eines Mangels an Di­aminoxidase sein, bewiesen werden konnte ein kausaler Zusammenhang bis dato allerdings nicht. Da die...

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