Liegt´s am gelähmten Magen?

Frage von Dr. Renate Nickel,
Ärztin für Innere Medizin,
Berlin:

Mein 70-jähriger Patient klagt über ausgeprägte dyspeptische Beschwerden bei Phrenikusparese links, Verdacht auf Gastroparese und histologisch gesicherter H.p.-negativer chronischer Gastritis. Unter Metoclopramid und/oder Ranitidin trat eine Gynäkomastie auf, die zum Absetzen der Therapie zwang. Derzeit wird der Mann mit Iberogast&Reg; und Propranolol behandelt. Übelkeit, Brechreiz, Blähungen, Druck im Epigastrium, Schwindel, Herzangst und zeitweise Hustenreiz bestehen jedoch weiter. Welche diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen empfehlen Sie?

Antwort von Professor Dr. Wolfgang F. Caspary,
Medizinische Universitätsklinik II,
Frankfurt:

Bei dem Patienten stehen subjektive Beschwerden in Form von Übelkeit, Brechreiz, Blähungen, Druck im Epigastrium, Schwindel, Herzangst und zeitweise Hustenreiz im Vordergrund. Aus der Vorgeschichte ist eine unklare Phrenikusparese links seit 1970 bekannt mit einem ausgeprägten Zwerchfellhochstand links. Eine Gastroskopie vor zwei Jahren ergab den Verdacht auf eine Gastroparese, wobei ich den Schilderungen nicht entnehmen kann, ob diese Diagnose durch eine endoskopisch erkennbare Kontraktionsarmut des Magens imponierte oder eine Retention von Speisen. Nach den Schilderungen wurden 1997 eine...

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