Lipide runter, Bein gerettet

Autor: SK

Diabetiker, die mit Fenofibrat behandelt werden, tragen eine geringeres Amputationsrisiko. Das hat ein internationales Forscherteam in der FIELD-Studie* mit fast 10 000 Diabetikern herausgefunden.

Randomisiert nahmen die Teilnehmer fünf Jahre lang entweder 200 mg/d Fenofibrat oder Placebo ein. Innerhalb der Beobachtungszeit mussten sich 115 Kranke einer Amputation unterziehen. Bei den Operationen unterhalb des Knöchels waren viel häufiger Mitglieder der Placebogruppe betroffen (34 vs. 18),

während sich bei den größeren Amputationen keine Unterschiede zeigten. Auch Patienten ohne Makroangiopathie schienen Vorteile von der Lipidsenkertherapie zu haben, heißt es im „Lancet“. Die Serumlipidspiegel unterschieden sich in der Verum- und der Placebogruppe nur um 0,2 mmol. Daher vermuten die Autoren, dass das Fibrat über Nicht-Lipid-Mechanismen Einfluss auf die Mikroangiopathie nimmt.

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