Lithium noch erste Wahl?

Autor: mf

Ob unipolar oder bipolar: Patienten mit depressiven Krankheitsepisoden brauchen Schutz vor Rezidiven und Suizidgefahr. Steht hier das gute alte Lithium noch unangefochten auf Platz eins?

Rezidivgefahr und erhöhtes Selbstmordrisiko bestehen bei affektiven Erkrankungen lebenslang. Schon vor 40 Jahren entdeckte man die rückfallverhütende Wirkung von Lithium, das Alkalimetall ermöglicht Millionen von Menschen ein partiell oder komplett krankheitsfreies Leben, unterstreicht Dr. Tom Bschor von der Technischen Universität Dresden.

Schutzwirkung gegen Suizid

Zahlreiche kontrollierte Langzeitstudien belegen die potente rezidivprophylaktische Macht von Lithium sowohl für unipolare als auch für bipolare Störungen. Zusätzlich hat das Pharmakon offenbar eine eigenständige selbstmordverhütende Wirkung, wie sie bisher noch bei keiner anderen Substanz gefunden wurde, so der Kollege.

Spiegelkon...

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