Lösen Sie knifflige Schmerz-Fälle!

Autor: VS

Wie helfen Sie einem Schmerzpatienten, wenn das verordnete Opiat nicht genügend wirkt? Was tun Sie bei opiatbedingtem Schwitzen oder Schlafstörungen? Und dürfen Sie einem ehemals

 

Drogenabhängigen überhaupt Opioide geben? Auf dem Deutschen Ärztekongress präsentierte der Berliner Schmerztherapeut Dr. Kai Hermanns fünf knifflige Fälle - versuchen Sie doch mal, sie zu knacken!

Übelkeit beim Pflasterwechsel: Eine 63-jährige Frau leidet nach mehreren Bandscheibenoperationen unter einem Postdiskotomiesyndrom. Da sich die Schmerzen unter zweimal 300 mg retardiertem Tramadol pro Tag nicht ausreichend lindern lassen, erhält die Patientin transdermales Fentanyl (25 µg/h, alle drei Tage). Das hilft zwar besser, doch immer am Tag des Pflasterwechsels hat die Patientin trotz Metoclopramid-Einnahme mit heftiger Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen. Für welche Maßnahme würden Sie sich entscheiden?

1. Haloperidol, dreimal 0,5 - 1 mg

2. Ondansetron, ein- bis dreimal 4 - 8 mg

3. Opiatrotation (Umstellung auf ein anderes Opiat der WHO-Stufe III)

Dr. Hermanns entscheidet sich...

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