Low-dose-Kortison nach einem Jahr absetzen?

Autor: MW

Kortison hat seit mehr als 50 Jahren einen festen Platz bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis. Während die Stoßtherapie im akuten Schub unumstritten ist, wird der Wert einer langfristigen niedrig dosierten Therapie immer noch kontrovers diskutiert.

Beim akuten Schub der rheumatoiden Arthritis kann auf die immunsuppressive und entzündungshemmende Wirkung von Kortison meist nicht verzichtet werden, sagte der Rheumatologe Professor Dr. Klaus Krüger aus München auf dem Deutschen Ärztekongress in Berlin. Je nach Schwere des Schubes kommt eine kurzfristige Therapie mit 20 bis 40 mg/d Prednisolonäquivalent in Frage, die möglichst rasch reduziert wird. Bei sehr ausgeprägten Schüben oder in Notfallsituationen kann auch eine intravenöse Pulstherapie (250 bis 1000 mg/d) über drei Tage eingesetzt werden.

Patienten drehen Dosis hoch

Was aber ist mit der niedrig dosierten Dauertherapie? Ob sich durch die langfristige Gabe von 5 bis 10 mg/d Kortison...

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