Lungenembolie mit nur einer Substanz managen

Autor: Christine Vetter, Foto: thinkstock

Erst ein niedermolekulares Heparin, dann langfristig ein Vitamin-K-Antagonist – das Management der Antikoagulation bei Lungenembolie ist komplex. Das kann sich jetzt ändern. Denn Rivaroxaban erhielt nun auch die Zulassung zur Therapie und Sekundärprophylaxe der Lungenembolie.

Geprüft wurde die neue Strategie im Rahmen der EINSTEIN-PE-Studie, der größten Studie, die sich dezidiert mit der Antikoagulation bei der Lungenembolie befasst hat. Eingeschlossen waren 4833 Patienten. Sie erhielten entweder die Standardtherapie, also mindestens fünf Tage ­Enoxaparin und dann einen Vitamin-
K-Antagonisten, oder von Anfang an Rivaroxaban (Xarelto®).


Der Faktor-Xa-Hemmer wurde in der Akutphase mit zweimal 15 mg pro Tag etwas höher als gewohnt dosiert, nach drei Wochen wurde dann die Dosis auf die in der Thromboseprophylaxe üblichen 20 mg täglich zurückgefahren.

Vorteil besonders auch bei Niereninsuffizienz

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