Lungenkrebs auch bei Hochbetagten konsequent behandeln!

Autor: Maria Weiß Foto: thinkstock

Immer häufiger hat man es bei der Behandlung des Bronchialkarzinoms mit sehr alten und oft komorbiden Patienten zu tun. Wann lässt man das Skalpell besser stecken und wie viel Chemo- und Strahlentherapie kann man den Älteren noch zumuten?

Alter allein ist auch bei einem über 80-Jährigen kein Grund, bei Lungenkrebs von einer Operation Abstand zu nehmen, erklärte Privatdozent Dr. Joachim Schirren von der Klinik für Thoraxchirurgie an der Dr.-Horst-Schmidt-Klinik in Wiesbaden beim Pneumologenkongress 2006.

Entscheidend ist die präoperative Diagnostik, die auch eine Spiroergometrie oder alternativ den sogenannten „Treppentest“ einschließen sollte. Der Test ist einfach: „Wer drei Stockwerke hoch laufen kann, kann auch operiert werden“, sagte der Lungenchirurg.

Ältere gut vorbereiten

Bei den Älteren ist die präoperative Vorbreitungsphase besonders wichtig. Hierzu gehören strengstes Nikotinverbot, Physiotherapie mit Erlernen einer...

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