Lyme-Borreliose trotz fehlender Wanderröte richtig diagnostizieren

Autor: Dr. Daniela Erhard

Der gemeine Holzbock wartet auf die coronabedingt zahlreichen Wanderer. Der gemeine Holzbock wartet auf die coronabedingt zahlreichen Wanderer. © Science Photo Library/Gschmeissner, Steve

Erst der Zeckenstich, dann das Erythema migrans: Da fällt die Diagnose der Borreliose nicht schwer. Doch die Erkrankung kommt leider oft mit ganz anderen Symptomen daher, was in die Irre führen kann.

Die Lyme-Borreliose geht in Europa üblicherweise auf Bakterien des Artkomplexes Borrelia burgdorferi zurück. Etwa 2–3 % der Menschen mit einem Zeckenstich erkranken an ihr, wobei die Zahl der Fälle steigt. In Westeuropa schätzt man die Zahl mittlerweile auf 230 000 pro Jahr – und das ist wohl noch zu niedrig angesetzt, vermuten der Infektiologe Professor Dr. Bart-Jan Kullberg vom Radboud University Medical Center in Nimwegen und Kollegen. Zuverlässige Vorbeugung wäre also praktisch, allerdings gibt es dazu weder einheitliche Empfehlungen noch einen Impfstoff.

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