Magenkarzinom: Neues Konzept verbessert Prognose der Patienten

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann

Typisch für das Magenkarzinom sind ein aggressiver Verlauf mit zum Teil frühzeitiger Streuung in andere Organe. Die meisten Patienten mit Magenkarzinom befinden sich daher bei Erstdiagnose in einem fortgeschrittenen, oft bereits metastasierten Stadium. Die Überlebensrate der Patienten ist entsprechend ungünstig. Ihre Prognose könnte jedoch allein schon dadurch deutlich verbessert werden, dass die Patienten an entsprechend kompetenten onkologischen Zentren bzw. nach den aktuellen Therapiestandards behandelt werden.

Dies betonte der Sprecher der Sektion Magenkarzinom der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) Dr. Florian Lordick vom Klinikum rechts der Isar der TU München. Dr. Lordick: „Patienten mit Magenkarzinom gehören in die Hände von Ärzten, die sich mit dieser Erkrankung auskennen.“

Die Überlebensrate der Patienten mit lokal fortgeschrittenem Magenkarzinom beispielsweise ließe sich laut Dr. Lordick durch eine adäquate Behandlung um 20 bis 30 % verbessern. Die R0-Resektion ist hier der wesentliche prognostische Faktor. Dies untermauern aktuelle Studienergebnisse, die in den letzten Monaten zu einem Paradigmenwechsel in der Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem...

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