Mandel-Op. schnürte Rachen zu

Autor: ebe

Nicht nur beim Schlucken quälten die 38-jährige Frau starke Schmerzen. Auch in Ruhe hatte sie seit der Tonsillektomie vor neun Monaten ständig Beschwerden. Als Ursache entlarvte man massive narbige Stenosen.

Gleich mehrere Narbenzüge spannten sich bei der 38-jährigen Patientin zwischen vorderen Gaumenbögen und Zungengrund. Und von der Rachenhinterwand zog ein Narbensegel bis zur Höhe der Epiglottis hinunter, wie Dr. Florian Ruberg aus Erlangen auf der 85. Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher HNO-Ärzte berichtete.

Schlafapnoe durch Narbenzug

Eine Breischluck-Untersuchung bestätigte eine deutliche Einschnürung in Kehldeckel-Höhe. Die Erlanger Kollegen durchtrennten die Narbenzüge und trugen das Narbensegel laserchirurgisch ab. Doch erst durch einen zweiten Eingriff, in dem das erneut gebildete Narbensegel reseziert wurde, konnte man die Beschwerden der Patientin auf Dauer lindern.


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