Mann entwickelte unter Antikörpertherapie einen testikulären Keimzelltumor

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Lässt man den TNF-α-Blocker weg, sprießen die Plaques wieder. © wikimedia/MediaJet

Durch den TNF-α-Blocker besserte sich die Psoriasis eines HIV-Infizierten, doch im rechten Hoden tat sich was: Es entwickelte sich ein Rhabdomyosarkom. Dresdener Kollegen nehmen diese Kasuistik zum Anlass, an die erhöhte Tumorgefahr zu erinnern.

Rhabdomyosarkome gelten bei HIV-Patienten eher als Rarität. Stefanie Heyne von der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Dresden und ihre Kollegen hatten jüngst einen solchen Fall. Der 47-Jährige hatte seit 1992 die Diagnose einer HIV-Infektion, seit 2007 unterzog er sich durchgehend einer antiretroviralen Therapie. Darunter sank die Viruslast unter die Nachweisgrenze.

Faustgroße Raumforderung im rechten Hoden

Wegen einer ausgeprägten Psoriasis vulgaris bekam er seit Oktober 2016 Adalimumab und sprach hervorragend darauf an. Im Juni 2017 fiel eine etwa faustgroße, schnell wachsende Raumforderung im rechten Hoden auf, woraufhin man die TNF-α-Blocker-Therapie sofort stoppte. Nach...

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