Medikamentöse Tabakentwöhnung birgt keine Herzgefahr

Autor: Maria Weiß, Foto: thinkstock

Wenn Raucher aufhören, ihrer Sucht zu frönen, ist das unbestritten förderlich für ihre Gesundheit. Doch gilt dies auch für medikamentöse Therapien, die zur Raucherentwöhnung eingesetzt werden?

Mehrfach wurde der Verdacht geäußert, dass unterstützende Maßnahmen zur Raucherentwöhnung – etwa Nikotinersatztherapie, Bupropion oder Vareniclin – möglicherweise mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse verbunden sind.


Dem gingen Professor Dr. Edward J. Mills aus Stanford und seine Kollegen in einer Metaanalyse nach. Dazu werteten sie insgesamt 63 klinische Studien mit rund 30 500 Teilnehmern aus. Für alle drei Therapieformen ist ein positiver Effekt in Bezug auf die Raucherentwöhnung belegt – bei unterschiedlichen Nebenwirkungsprofilen.

Leicht erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Vor allem Berichte über mögliche kardiovaskuläre Risiken führten nach Einführung...

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