Medizin verkommt zur Fabrikarbeit!

Autor: reh

Medizin in Deutschland verkommt mehr und mehr zur staatlich regulierten Fabrikarbeit. Hessens Heilberufler rufen daher zu einem dringenden Kurswandel in der Gesundheitspolitik auf. Und zeigten auf dem 1. Hessischen Heilberufetag auch gleich, wie‘s gehen könnte.

Es war ein Notruf, den Hessens Heilberufler am 16. Januar in Wiesbaden mit ihrem ersten Heilbe­rufetag aussendeten. Den Ärzten würde heute alles vorgeschrieben, beklagte Dr. Margita Bert, Vorstandsvorsitzende der KV Hessen. Plausibilitäts- und Wirtschaftlichkeitsprüfungen würden es bald so weit bringen, dass sich Ärzte erst einmal fragen müssten: „Was kostet mich dieser Patient?“ Denn jeder Niedergelassene hafte mit seinem Privatvermögen. Ärzte seien in der Behandlung ihrer Patienten so stark eingeschränkt, dass eine gute Patientenversorgung nicht mehr möglich sei.

Heilberufler sind nur noch „Kostenfaktoren“

Die Heilberufe würden zunehmend mundtot gemacht, sagte Jürgen Hardt, Präsident der
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