Mediziner: Zecken-Gefahr nicht mehr nur im Süden Deutschlands

Autor: AFP

Die Gefahr einer schweren Erkrankung durch Zeckenbisse besteht nach Ansicht von Medizinern zunehmend auch in Mittel- und Norddeutschland.

Die virusbedingte Hirnhautentzündung FSME werde künftig verstärkt auch nördlich des Mains auftreten und nicht mehr nur in den traditionellen Risikogebieten in Süddeutschland, sagte der Rostocker Infektionsforscher Emil Reisinger auf einem Kongress zu Infektionskrankheiten in Hamburg. Ein Fall in Mecklenburg-Vorpommern sei bekannt. In Deutschland erkrankten im vergangenen Jahr 274 Menschen an der Frühsommer-Meningoenzephalitis. Reisinger geht allerdings davon aus, dass die Dunkelziffer zehn Mal so hoch liegt.

Durch den Temperaturanstieg in Deutschland seien die Zecken zunehmend auch im Norden aktiv, sagte Reisinger. Insofern werde auch außerhalb der Risikozonen die Gefahr einer...

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