Mehr Schutz vor einer Gefäßkalzifizierung

Autor: Christine Vetter

Die kalziumfreien Phosphatbinder haben bei der Therapie der Hyperphosphat­ämie eine neue Ära eingeläutet, da zu viel Kalzium die Gefäßkalzifizierung beschleunigt und das Mortalitätsrisiko von Dialysepatienten erhöht. Mit Lanthancarbonat wird nun ein weiterer Fortschritt vollzogen: Die Substanz ist hochwirksam und zugleich gut verträglich und sicher in der Anwendung. Sie beeinträchtigt nicht den Knochenstoffwechsel, ist nicht lebertoxisch und passiert nicht die Blut-Hirn-Schranke. Außerdem bietet sie einen hohen Einnahmekomfort, was eine gute Compliance als Grundlage der effektiven Schutzwirkung erwarten lässt.

Bei der Behandlung der Hyperphosphatämie, wie sie bei einer chronischen Niereninsuffizienz auftritt, muss man darauf achten, nicht den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben. Denn wenn die Niere es nicht mehr schafft, überschüssiges Phosphat auszuscheiden, kommt es zu einer massiven Beschleunigung der ohnehin bei Nierenkranken meist schon fortgeschrittenen Arteriosklerose – der Phosphatstau lässt die Gefäße regelrecht verkalken. „Den Patienten droht dadurch eine erhöhte kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität“, betonte Privatdozent Dr. Markus Kettler aus Aachen bei einem Symposium im Rahmen des 37. Kongresses der Gesellschaft für Nephrologie in Essen. Doch auch die Herzklappen, die Lungen,...

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