Melatonerges Antidepressivum "fährt das System herunter"

Autor: Manuela Arand

Depressionen haben ihre Wurzel häufig in einer Störung der inneren Uhr; das erklärt auch die häufige Koinzidenz mit Schlafstörungen. Das melatonerge Antidepressivum Agomelatin kann Abhilfe schaffen.

„Man kann die Depression als zirkadiane Rhythmusstörung verstehen“, sagte Professor Dr. Göran Hajak von der Universität Regensburg. Die Ursache liege darin, dass der Nucleus suprachiasmaticus, der oberste Taktgeber des Körpers, aus dem Tritt gerate, erklärte der Experte. Agomelatin (Valdoxan®) stimuliert die melatonergen MT1-/MT2-Rezeptoren und antagonisiert zugleich den serotonergen 5HT2c-Rezeptor. Beides zusammen sorgt dafür, dass „das System heruntergefahren wird“, wie es Prof. Hajak formulierte.

Zwei Drittel Responder, über 50 % der Patienten in Remission

Das Antidepressivum ist gerade in einer nicht interventionellen Studie an über 3300 Patienten dem Praxistest unterzogen worden....

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