Melatoninerge Therapie in der Schlafmedizin

Medizin und Markt Autor: Pressemitteilung – MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG

Inzwischen sind eine Reihe von Schlafstörungen identifiziert worden, die sich durch Veränderungen in der zirkadianen Rhythmik erklären lassen. © iStock.com/g-stockstudio

Zirkadiane Rhythmen spielen in vielen Bereichen unseres Lebens – im Besonderen im Hinblick auf den Schlaf-Wach-Rhythmus – eine wichtige Rolle. Um die verschiedenen Formen und Ursachen von Schlafstörungen besser zu verstehen und schließlich auch wirksam behandeln zu können, ist die Erforschung des zirkadianen Systems und seiner biologischen Grundlagen, wie den Uhrengenen und dem melatoninergen System, von großer Bedeutung. Im Rahmen eines Symposiums* diskutierten renommierte Experten die Relevanz zirkadianer Rhythmen in der Schlafmedizin und stellten Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Schlafstörungen von blinden und sehbehinderten Menschen sowie Zusammenhänge zwischen Schlaf und Demenz vor.

„Der wichtigste intrinsische Taktgeber im Organismus befindet sich im Nucleus suprachiasmaticus (SCN) des Hypothalamus“, erklärte Prof. Dr. Peter Young, Facharzt für Neurologie und Schlafmedizin am Universitätsklinikum Münster. „Er reguliert unter anderem die Zeiten für die Melatoninfreisetzung und den Schlaf-Wach-Rhythmus.“ Unter konstanten Bedingungen kann der endogene Taktgeber – die sogenannten Uhrengene – sichtbar gemacht werden und die Periodenlänge wird messbar. Diese in der Regel etwas über 24 Stunden laufende Periode kann durch exogene Zeitgeber, wie z.B. Licht, verändert und wieder auf den 24-Stunden-Rhythmus synchronisiert werden. Hierbei handelt es sich um einen physiologischen...

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